"Tour de Monnem 2015": Am 20. Juni mit der „Tour de Monnem“ zur Klinik und zurück

Bergstraße/Mannheim. Was für ein Bild! Die Pforte der Mannheimer Universitätsklinik tut sich auf, und hinter mehreren blinkenden Polizeimotorrädern, einem Feuerwehr- und einem Rot-Kreuz-Wagen kommen sie im Pulk angesaust: 150 Radler in blau-weißen Trikots, erstaunlich frisch und fröhlich winkend. Sie sind das Team Bensheim der "Tour der Hoffnung", ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Spenden für krebskranke Kinder und deren Familien zu sammeln.

Von der Bergstraße aus rollte die Truppe am Samstag in Mannheim ein, um der Kinderklinik ein großes Geschenk zu machen: einen Scheck über 35 000 Euro. Mitgeradelt war auch Matthias Dürken, Leitender Oberarzt der Kinderklinik und Chef der Kinderkrebsstation. "Wir sind happy! Mit der Spende können wir ein Projekt realisieren, das uns schon lange auf den Nägeln brennt", freut sich der Mediziner.

"Wir werden eine seelsorgerisch ausgebildete Person einstellen, die den krebskranken Kindern und Jugendlichen selbst, aber auch deren Eltern und Geschwistern zur Seite steht und sich ihrer Nöte und Sorgen annimmt", kündigt Dürken an. "Das ist dringend nötig, denn das Krankenhauspersonal hat in aller Regel nicht die Zeit, in angemessener Weise auf die Anliegen der jungen Patienten und ihrer Angehörigen einzugehen", so der Kinderarzt. Eine Herzensangelegenheit

Die spendablen Radler sind spürbar froh darüber, dass sie hier so wirksam helfen können. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Kantine der Uniklinik - verdiente Rast und Stärkung, bevor es per Fahrrad wieder zurück an die Bergstraße geht - herrscht heitere Stimmung. "Die Sache ist uns eine Herzensangelegenheit", bestätigen Helmut Richter und Jürgen Pfliegensdörfer, die Vereinsvorsitzenden des "Team Bensheim". Viele Mitglieder sind selbst Eltern, die Hilfe für kranke Kinder ist ihnen daher ein emotionales Bedürfnis.

Seit über zehn Jahren ist der Verein damit beschäftigt, Unternehmen und Privatpersonen auf sein Anliegen aufmerksam zu machen. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Behandlung, Heilung und Nachsorge der Kinder und Jugendlichen, sondern nicht zuletzt auch um die individuelle berufliche Wiedereingliederung von geheilten jungen Menschen. Insgesamt sind nun schon rund 800 000 Euro Spendengelder schwer Erkrankten und ihren Familien zugute gekommen.

An der Heidelberger Kinderklinik etwa hat das "Team Bensheim" wesentlich dazu beigetragen, eine ganze Professorenstelle einzurichten. Durch vielfältige Kontakte und ein dichtes Netzwerk finden die Bensheimer immer wieder neue Projekte, die Unterstützung nötig haben. "Wir fragen nach, schauen uns um, bekommen Tipps - und gehen es dann tatkräftig, unkompliziert und praktisch an", sagt Pfliegensdörfer.

Diese pragmatische und schnelle Herangehensweise hat auch Oberarzt Matthias Dürken schwer beeindruckt: "Dass so eine kleine Gruppe so viel auf die Beine stellt!" Dürken hatte Pfliegensdörfer kennengelernt, als dieser - im Hauptberuf Kriminalkommissar - am Mannheimer Klinikum mit einer Ermittlung zu tun hatte. Schnell war der Kontakt hergestellt - und alle Beteiligten können sich über das Ergebnis freuen. Allen voran natürlich die jungen Patienten, die nun vielleicht ein kleines bisschen leichter an ihrem schweren Schicksal tragen. hbo/ü

morgenweb.de, Montag, 22.06.2015

 
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