Tag 3

19.06.2017

Am Montag begann der dritte Tag der Tour de Riva von Hechingen nach Friedrichshafen. Bisher sind die Radler unglaublich gut unterwegs.

Kein Wunder, das Wetter ist bestens, die Sonne scheint vom Himmel mit voller Kraft und die Waden der Teilnehmer werden von Tag zu Tag immer strammer.  Und was hatte Fahrerkapitän Erhard Friedrich für eine geniale Strecke zusammengestellt.  Je näher man dem Bodensee kam, desto schöner wurde die Landschaft. Und die Fahrer waren bestens drauf.

Nach bereits über 210 Kilometer in den Beinen, war die Stimmung in der Truppe ist grandios. Alleine der Empfang am gestrigen Tag in Hechingen, als dort nicht nur eine Blaskapelle aufspielte und mehrere Tanzgruppen auftraten wurde von den Spendenradlern mit mehreren La Ola-Wellen gefeiert. Und man bekam auch wieder ganz ordentliche Spenden überreicht, sodass am gestrigen Abend bereits über 158.000 Euro in der Kasse ankamen.

Doch zeigte sich das Team Bensheim der Tour der Hoffnung sehr spendabel, denn der Hospizverein in Hechingen, der sich insbesondere um krebserkrankte Kinder kümmert, wurde mit einer großzügigen Spende bedacht. 10.000 € flossen aus dem Spendentopf in dieses Projekt. Eine tolle Geschichte des gestrigen Tages muss einfach noch Erwähnung im Tourtagebuch finden.

Ein Teilnehmer hatte ein dringendes Bedürfnis und musste sich in die Büsche schlagen. Hinter einem am Straßenrand stehenden Lkw fand er wohl den richtigen Platz. Der Rest des Peloton, immerhin fast 100 Radler, standen und warteten auf ihren Mann. Gerade als die Prozedur begann, startete der Lkw-Fahrer den Motor und fuhr davon. Schallendes Gelächter in der Truppe und ein sichtlich "begeisteter" Akteur im Grün. Das brachte ihm am Abend den Titel "Held des Tages" ein und der Tour eine Spende des Ertappten in die Kasse.

Am heutigen Tage folgte nun einer der schönsten Streckenabschnitte der Tour. Durch die Hügel des Zollernalbkreises führte der Weg bis an den Bodensee. Die Stadt Friedrichshafen, die Endstation der 3. Etappe hatte den Adenauerplatz toll hergerichtet und der Radverein Seerose hatte bereits ab 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen die Bewirtung übernommen. Doch das nicht nur alleine. 20 Kilometer vor Friedrichshafen warteten Radsportler des Vereines und führten das Peloton in ihre Stadt. Bereits am morgen hatten sich 13 Gastradler aus Hechingen der Tour angeschlossen und so wuchs der Tross auf fast 120 Fahrer an.

Welch ein Bild bei der Einfahrt in Friedrichshafen.  Vorne Tourkapitän Erhard Friedrich, dazwischen die Tagesfahrer und die des Radsportvereins Seerose. Beim Empfang spielte der Seehasen Fanfarenzug, rund um den Adenauerplatz wurde ein kleines Dörfchen aufgebaut. Als dann durch den Tdh-Bogen die Radfahrer pünktlich um 17.45 Uhr einfuhren, tobte die Zuschauer auf dem Platz, darunter auch Friedrichshafens Bürgermeister Andreas Köster. Anschließend übergaben zehn Vereine Spenden, die sie bei tollen Aktionen sammelten.

Ganz besonders rührend war der Beitrag eines Radfahrvereines, denn vier junge Mädchen fuhren ihren Spendenscheck mit dem Einrad zum Empfang. Da auch noch der Hauptsponsor, die Sparda Bank aus Baden-Württemberg einen Spendenscheck in Höhe von 50000 Euro ergab sich eine unglaubliche Spendensumme. Mit diesem Beitrag hat das Team der Tour der Hoffnung aus Bensheim sein Ziel erreicht und den bisherigen Spendenrekord überboten.

Nach der Tour de Hessen kamen 210.000 € zusammen und mit heutigem Stand ergaben die bisherigen Spendeneinnahmen der Tour de Riva enorme 215.777 Euro.

Was für ein Erfolg.

Doch wie bereits in einigen Städten zuvor, nehmen die Ehrenamtler von TdH nicht alles mit nach Hause, sondern überlassen einen großen Teil der Spenden auch hier. 10000 Euro gingen an das Kinderhospiz des Bodenseekreises, die seit Jahren Kinder mit Krebserkrankungen unterstützen und betreuen. Außerdem erhielt die Nachsorgeklinik Tannheim im Schwarzwald eine großzügige Spende der Tour in Höhe von 50.000 Euro. Eine tolle Einrichtung, die sich mit diesem Erlös ein neues Fahrzeug zulegen wird damit man schwerstkranke und krebserkrankte Kinder in Rollstühlen befördern kann.

Ein super Empfang, sehr große Emotionen bei allen Teilnehmern und wir haben noch nicht einmal Halbzeit.

Losaktion 2017

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